Solarstrom kurz erklärt

Rentabilität und Einspeisevergütung

Bild: Heckert-Solar http://www.heckert-solar.de

Bild: Heckert-Solar http://www.heckert-solar.de

Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage kann die kostenlose Energie, die uns die Sonne jeden Tag liefert, gewinnbringend genutzt werden.
Dabei wird diese Energie in Strom umgewandelt und in das jeweilige Netz des Versorgers eingespeist. Dafür erhalten Sie im Zeitraum Anschlussjahr + 20 Jahre eine gesetzlich festgelegte, attraktive Vergütung.
Diese Vergütung wird aus einer Umlage im Strompreis gezahlt, also von jedem Stromkunden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, über die sogenannte Überschusseinspeisung den produzierten Strom direkt selbst zu nutzen bzw. zu speichern.

1. Module

Photovoltaikmodule bestehen aus mehreren zusammengeschalteten Solarzellen, die aus dem Halbleiter Silizium hergestellt werden und je nach Produktionstechnik eine poly- oder monokristalline Struktur aufweisen. Das Silizium einer Solarzelle wird an der Ober- und Unterseite unterschiedlich dotiert, so dass ein positiver und ein negativer Ladungsträgerüberschuss vorhanden ist. Am Übergang der zwei unterschiedlich dotierten Schichten entsteht ein elektrisches Spannungsfeld. Sobald Sonne auf die Solarzellen fällt, leitet das Silizium und die Spannung wird über Metallkontakte von den Zellen abgeführt. So entsteht Gleichstrom.
Wir arbeiten ausschließlich mit Modulen der Spitzenklasse wie z.B. Heckert Solar, SolarWorld, aleo Solar und Bisol. Außerdem kommen nur Module, die für die höchste Schneelastzone (III) lt. TÜV zugelassen sind, zum Einsatz.

2. Unterkonstruktion

Die von uns verwendete Unterkonstruktion, welche die Module auf Ihrem Dach tragen muss, ist natürlich ebenfalls für alle Wind und Schneelastzonen in Deutschland ausgelegt. Diese beziehen wir vorrangig von unserem Partner S-FLEX.

3. Wechselrichter

Der in den Solarzellen erzeugte Gleichstrom kann nicht unmittelbar ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in 230 Volt Wechselstrom um, so dass dieser direkt eingespeist bzw. selbst verbraucht werden kann.
Wechselrichter beziehen wir von den Spezialisten SolarEdge, SMA, Kostal, DANFOSS und ABB.
Zusätzlich haben wir beim Einsatz von SolarEdge Wechselrichtern, die Möglichkeit, durch Optimizer eine Verschattungsoptimierung zu erreichen. In diesem Falle wird jedes einzelne Modul überwacht und bei Beeinträchtigung nicht der gesamte String abgewertet, sondern nur das betroffene Modul.

4. Einspeisezähler

Netzgekoppelte Anlagen müssen mit einem Einspeisezähler versehen sein. Dieser misst die ins Netz eingespeiste Energie in Kilowattstunden (kWh). Die eingespeisten kWh werden vom Netzbetreiber mit der im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgeschriebenen Tarif vergütet.

5. Öffentliches Netz

Der so erzeugte Wechselstrom wird üblicherweise in das öffentliche Stromnetz eingespeist und kann nun von allen Verbrauchern bezogen werden.
Lassen auch Sie sich ein eigenes Kraftwerk von uns montieren und profitieren Sie von der sauberen Energie der Sonne. Gerne steigen wir Ihnen aufs Dach.